Eura Mobil Profila: Mercedes Sprinter als Alternative
Mit einer Entwicklungszeit von nur vier Monaten präsentierte Eura Mobil die ersten Prototypen des Eura Mobil Profila auf Basis des Mercedes Sprinter. Kürzlich feierte das neue Modell seine offizielle Einführung mit einer Online-Pressekonferenz. Der Eura Mobil Profila mit dem Mercedes Sprinter als Basisfahrzeug gehört zum beliebten Sieben-Meter-Segment. Auch das Führerschein-B-Gewicht dieses Neulings bleibt innerhalb der Grenzen der 3500-Kilo-Regelung.

Notwendiger Umstieg
Bereits vor vier Jahren traf die Hymergruppe die Entscheidung, in Zusammenarbeit mit Mercedes einen speziell für Reisemobile entwickelten frontgetriebenen Sprinter zu entwickeln. Von diesem Zeitpunkt an war es das Ziel, einen neuen Standard für Reisemobile zu setzen, wovon Eura Mobil, Teil der Trigano-Gruppe, nun profitiert. Mercedes hat natürlich ein Image, in dem hohe Qualität und purer Luxus im Mittelpunkt stehen. Für die Nutzfahrzeugabteilung von Mercedes gilt dies jedoch weniger als für die Personenkraftwagen. Der Mercedes Sprinter ist daher zunächst deutlich teurer mit einer Qualität, die mit den französischen oder italienischen Pendants vergleichbar ist.

Für Wohnmobilhersteller ist der Sprinter aus diesem Grund nicht einfach die richtige Wahl. Andererseits gibt es aber auch Anhänger, die nur einem so prominenten Stern auf dem Kühlergrill vertrauen und nichts anderes wollen. Dennoch war dies nicht der Grund für Eura Mobil, den Profila auf einem Sprinter zu bauen. Bei der Einführung des neuen Modells wurden die Lieferprobleme von Fiat Ducatos und den dazugehörigen Teilen ausführlich besprochen. Dies machte den Umstieg auf Mercedes mehr oder weniger notwendig.

Zusätzliche (Steh-)Höhe
Der neue Eura Mobil Profila wird zunächst in den beiden Bestsellern des Programms erhältlich sein: dem 696EB und dem 676EB. Der Aufbau ist dabei derselbe geblieben wie bei den bestehenden Eura Mobil Profila 660EB und 695EB auf Fiat-Chassis. Durch die lange Nase des Sprinters erhöht sich die Länge in einem Parkplatz jedoch um 13 cm. Weitere Unterschiede sind der 7 cm tiefere Doppelboden und die Stehhöhe im Wohnbereich, die mit 1,98 cm einen Bruchteil höher ist. Die Betten im 676 EB, wobei EB für Einzelbetten steht, sind 1,95 Meter lang. Für eine Brückenunterführung ist die Höhe der neuen Modelle auf Mercedes Sprinter Basis um 10 Zentimeter auf 2,92 m gewachsen. Eine Satellitenantenne ist dann noch nicht montiert.

Luxuriöse Ausstattung
Der Grundpreis dieses Eura Mobil ist durch den teureren Mercedes deutlich höher. Für das Basismodell mit einem manuellen 140-PS-Motor muss man in den Niederlanden mit einem Preisunterschied von knapp 9000 € rechnen. Damit wird der Camper in den Niederlanden knapp unter oder über 100.000 € bleiben. Aber dann muss man die Optionsliste kräftig so lassen, wie sie ist. Um einen Teil des Preisunterschieds auszugleichen, erhält der Eura Mobil Profila auf dem Sprinter ein paar Extras. Viel weiter als die Vorbereitung für einen 32-Zoll-Fernseher und eine Lampe in den Oberschränken geht das jedoch nicht. Wenn Sie sich für das Mondial- oder Mondial-Plus-Paket entscheiden, sind Sie noch einmal zwischen sechs- und zehntausend Euro weiter, aber dann für einen kompletten Camper nach Wunsch in tadelloser Bauqualität.

Weitere Informationen: www.euramobil.de
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